Weitere präventive Maßnahmen

Sprechen Sie den Patienten auf folgende weitere präventiven Maßnahmen an1

  • Menschen, die Sport treiben und sich bewegen, erkranken seltener an Demenz.2
  • Tragen von Helmen oder Kopfschutz bei Kontaktsportarten, beim Radfahren oder anderen Sportarten mit Risiko auf Kopfverletzungen.2
  • Aufrechterhaltung eines gesunden Gewichts oder möglichst frühzeitige Behandlung von Adipositas (trägt auch zur Vorbeugung von Diabetes bei).2
  • Ab dem mittleren Alter, LDL-Cholesterinspiegel überprüfen und gegebenenfalls senken.2
  • Schädliche Lärmbelastung verringern um Hörverluste zu reduzieren.2
  • Hörgeräte für Menschen mit Hörverlust.2
  • Screening und Behandlung von Sehkraftverlust.2
  • Zigarettenkonsums durch Aufklärung verringern.2
  • Hinweise auf Beratungsstellen zur Raucherentwöhnung.2
  • Sensibilisierung für das Ausmaß und die Risiken eines übermäßigen Konsums.2
  • Maximal 21 Einheiten Alkohol pro Woche.2
  • Förderung kognitiv stimulierender Aktivitäten (ab dem mittleren Alter).2
  • Hinweise auf Angebote, die der sozialen Isolation entgegenwirken (z.B. entsprechende lokale Angebote).2

Referenzen

  1. DGN e. V. & DGPPN e. V. (Hrsg.) S3-Leitlinie Demenzen, Version 5.0, 28.02.2025, verfügbar unter: https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/038-013, Zugriff am 13.03.2025.
  2. Livingston G, Huntley J, Liu KY, et al. Dementia prevention, intervention, and care: 2024 report of the Lancet standing Commission. Lancet. 2024;404(10452):572-628. doi:10.1016/S0140-6736(24)01296-0.

Verantwortliche für das Kapitel:

  • Dr. med. Klaus Gehring
  • Dr. med. Uwe Meier

Redaktion:

  • Dr. Martina B. Sintzel